Montag, 24. November 2014

29. Reisetag Denham - Kalbarri

Schade, dass Gotteron n.Verl. in Biel 3:2 verloren hat. Merci Beat.

Heute Sonntag fahren wir ca. 350km um nach Kalbarri zu gelangen. Beim Eagle Bluff wandern wir noch über die Rampe und sagen der Shark Bay adieu. Denham ist bereits kaum mehr zu sehen.


Auch von der Shell Beach verabschieden wir uns vom Lookout aus.


Beim Overlander Roadhouse rasten wir kurz.


Im Kalbarri NP begeben wir uns auf die Plattform des Hawks Head Lookout. Wundervolle Aussicht auf den Murchison River und den imposanten Felsvorsprung. Die Tagestemperatur liegt bei angenehmen 28 Grad.


Auf der selben Strecke besuchen wir auch noch den Ross Graham Lookout.



Den besten Weitblick geniessen wir vom Meanarra Hill Lookout. Vor uns am Meer erkennen wir das Städtchen Kalbarri und rundherum erstreckt sich der gleichnamige NP.


In Kalbarri ist es sehr windig. Wir fahren zuerst an den Strand um den Wellen zuzusehen. 


Auf dem Murchison Caravan Park richten wir uns für eine Nacht ein. Das Zelt wir fast vom Wind erdrückt und Hans sichert die Plane noch zusätzlich. Im Jetty Seafood Shack gibt es angeblich die besten Fish and Chips von WA. Zum ersten Mal seit wir in Darwin losgefahren sind, kochen wir nicht selber. Nur ein paar Schritte weiter holen sich die Männer eine Flasche Weisswein aus dem Bottle Shop. Leider liessen sie sich von der Etikette blenden, sie haben einen "sweety" gekauft. Die Beiden sind sich aber einig, eisgekühlt schmeckt er auch zu Fish and Chips ausgezeichnet.


Die Männer gönnen sich noch einen Schlummertrunk in Form eines kühlen Bierchens. Sie müssen die Flasche aber festhalten und unter dem Windschutz unseres Zeltes sitzen, so stark windet es. Hans meint noch, wenn wir alle im Zelt liegen, ist es dann schwer genug um nicht fortgeweht zu werden. Zuversichtlich und in der Hoffnung, dass der Wind nachgibt, legen wir uns schlafen resp. versuchen wir zu schlafen. 

Morgen erfahrt ihr mehr...........!





Samstag, 22. November 2014

27. Reisetag Wooramel Homestead - Hamelin - Nanga Station - Shell Beach - Denham

Vogelgezwitscher weckt uns heute nach einer erholsamen Nacht auf einer Matratze. Auch die Nacht im Swag unter dem Sternenhimmel war ein einmaliges Erlebnis und brachte einen tiefen, guten Schlaf. Einzig das Ein- und Aussteigen ist gewohnungsbedürftig und braucht noch etwas Übung. Zur Dusche und Toilette sind es ca. 300m Fussmarsch. Auf dem Weg begegnet mir ein Emu mit zwei Jungen. Sie sind sehr scheu und als ich fotografieren will, verschwinden sie.


Habe ich in einem alten Eukalyptusbaum etwa zwei Koalas entdeckt???


Wir verabschieden uns noch von unseren Gastgebern und setzen unsere Fahrt mit dem Tagesziel Denham an der Shark Bay fort. 

In Hamelin Pool besichtigen wir die Stromatolithen. Wegen ihrer immensen Bedeutung für die Entstehung des Lebens auf der Erde gehören die Stromatolithen zum Weltnaturerbe. Zugegeben, sie bieten keinen atemberaubenden Anblick, doch ohne sie hätte sich auf unserem Planeten nie Leben höherer Ordnung entwickeln können. Ein jeder Stromatolith besteht aus Millionen von Cyanobakterien. Dass wir heute atmen können, verdanken wir allein der Fähigkeit der Cyanobakterien, das Wassermolekül H2O aufzuspalten und dadurch, den für die Entwicklung des Lebens so wichtigen Sauerstoff freizusetzen. Die Informationen die wir anhand von Hinweistafeln erhalten, sind so fesselnd, dass wir beinahe die Zeit vergessen.


Einen kurzen Stopp legen wir an der Nanga Station ein und wandern zur Beach. Hier hat es viel Seegras und auch schon viele kleine Muscheln. Im Campground selber hat sich gar nicht so viel verändert in den letzten 12 Jahren. 


Etwas länger verweilen wir an der Shell Beach. Einem Strand, über und über bedeckt mit kleinen weissen Muscheln.



In Denham an der Shark Bay schlagen wir auf dem Seaside Caravan Park unser Zelt auf. Beim Spaziergang auf der Strandpromenade sehen wir den Fischern beim "fish cleaning" zu. 

In der gut besuchten Camp Kitchen kochen wir unsere Spaghetti Bolognese, öffnen einen Cabarnet Merlot und mischen einen César Salad. 
Über Skype sprechen wir mit Franz und via FaceTime kommunizieren wir mit Nicole, Leana und Jael.








28. Reisetag Denham - Monkey Mia - Little Lagoon - Ocean Park - Denham

Der starke Meereswind bläst die ganze Nacht und sorgt für ordentlich Durchzug in unserem Zelt. Wir haben aber alle sehr gut geschlafen. 

Wieder noch vor dem Frühstück sind wir dank der SMS von Beat über Gotteron "up to date"! Sie gewinnen gegen Lausanne zu Hause 2:1 und sind über dem Strich. Vertrag mit Mauldin um 2 Jahre verlängert. Grossartig....härzlecha Dank Beat!

Heute fahren wir nach Monkey Mia und werden versuchen einige Delfine zu beobachten. Wir kommen gerade richtig zur Fütterung der Tiere. "The man with the hat" wird ausgewählt einen Delfin zu füttern. Dreimal dürft ihr raten, wer das ist!



Die Delfine halten sich heute vorwiegend in Strandnähe auf, sodass wir sie über Stunden beobachten können. Es scheint fast, als ob sie mit den Pelikanen um die Wette fischen. Die Helferin ist der Meinung, dass sich weiter draussen eventuell Haie aufhalten und deshalb die Delfine die Sicherheit der Strandnähe suchen. 


Den gesunden z'Vieri Halt kombinieren wir mit dem Besuch der Little Lagoon. 



Vor der Rückkehr zum Caravan Park statten wir dem Ocean Park noch einen Besuch ab. Neben vielen verschiedenen Fischarten können wir bei der Fütterung der Haie zusehen. Hans genehmigt sich unterdessen ein, zwei Bierchen.


Das Nachtessen bereiten die Männer zu. Hat wunderbar gemundet.


Es ist halb neun am Abend, Hans legt sich schlafen um dann am Morgen wieder bei Zeiten fit zu sein.







Donnerstag, 20. November 2014

26. Reisetag Coral Bay - Point Quobba - Carnarvon - Wooramel Station

Es ist 7.00 Uhr morgens. Hans war bereits in der "Bakery" und überrascht uns mit Croissants und Ballons.


Wau, sehen die Männer wieder frisch aus. Am gestrigen Relax Day haben sie mir die ganze Trinkwassermenge überlassen und löschten ihren Durst mit anderen Flüssigkeiten......!

Wir verlassen den Peoples Caravan Park in Coral Bay Richtung Carnarvon. Übrigens...pssst...nur im Vertrauen......die Männer haben gestern Abend unter der Dusche festgestellt, dass sie unregelmässig gebräunt, resp. gerötet sind.....Hans hat einen weissen Streifen am Oberschenkel (vielleicht vom  Unterarm abstellen zum Bier halten?) und Wolfgang hat im Schatten? geschlafen (mit gefalteten Händen auf dem Oberbauch wie ein Pater)......fotografieren verboten!!! Dieses "no go" wollen sie in den nächsten Tagen "ausbessern".....!

Kurz vor Carnarvon machen wir einen Abstecher von 50km nach Point Quobba und besichtigen die Blowholes.


Die Blowholes sind Löcher und Spalten in einer porösen ins Meer hineinreichenden Felsterrasse durch die das Wasser Welle für Welle, begleitet von einem lauten Grollen, nach oben gepresst wird. Hans und Wolfgang wagen sich schon sehr weit vor.



Ein eindrückliches Schauspiel, dass sich uns hier bietet, wir sind fasziniert. Die Wellen sind gewaltig die sich hier an den Felsen brechen. Nur ein paar Kilometer weiter treffen wir auf einen menschenleeren Sandstrand.


Und noch etwas weiter auf eine hässliche Blechhaussiedlung, die wie ausgestorben wirkt.


Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen das Städtchen Carnarvon. In der Umgebung von Carnarvon werden vor allem Früchte und Gemüse angebaut. Also decken wir uns hier mit frischem Obst, Gemüse und Salat ein. Wir besichtigen noch die Beach und legen den z'Vieri Halt ein. Die Männer essen sicher schon zum 3. mal "Sardellen". Die scharfen Fischchen haben es ihnen angetan.


Es ist noch früh am Nachmittag. Wir entschliessen uns noch einige Kilometer zu fahren und uns dann einen Platz zum übernachten zu suchen. Der North West Coastal Highway führt durch Farmland von Rindern, Schafen und Ziegen. Was sie fressen, ist uns ein Rätsel.


Bei der Wooramel Homestead, einer Rinder- und Schaffarm machen wir Halt. Für die Übernachtung gönnen wir uns heute ein vorbereitetes Safarizelt mit einem King Size Bed. Wolfgang will diese Nacht unter freiem Himmel verbringen und entschliesst sich für einen Swag (Mischung aus Schlafsack und Zelt für eine Person).



Der Spa steht zur freien Verfügung. Das Wasser ist 45 Grad warm und wird aus 300m Tiefe herauf gepumpt.


Jetzt haben die Männer Grund zum lachen. Als ich mich zum Nachtessen (Pouletgeschnetzeltes an gekaufter Madras Curry Sauce mit Reis und Salat) hinsetzen wollte, stürzte ich samt Stuhl rückwärts zu Boden. Wolfgang reagierte blitzschnell, nicht um mir zu helfen, um zu fotografieren.


Den Tag beenden wir mit Kaffee creme und legen uns früh schlafen.


























25. Reisetag Coral Bay

Je weiter wir in Richtung Süden fahren, desto "kühler" sprich angenehmer werden die Nächte, so dass wir alle richtig gut durchschlafen konnten.

Bereits vor dem Frühstück werden wir von Beat via SMS informiert, dass Gotteron gegen Rapperswil 5:4 n.P. gewonnen hat.

Da wir heute in Coral Bay bleiben, ist nochmals ein Relax Day angesagt. Als erstes charterten wir am Vormittag ein Glasboden-Boot und gingen für eine Stunde auf Coral Viewing. Da wir drei die einzigen Gäste waren, kamen wir in den Genuss einer privaten Bootsfahrt. Was wir dann zu sehen bekamen, war ein einzigartiges vielfältiges Korallenmeer. Hier im Ningaloo Reef hat es vor allem harte Korallen, die zwar nicht so farbenprächtig sind wie anderswo dafür aber um so einmaliger. Viele dieser zum Teil sehr alten Korallen gibt es nur hier und sonst nirgendwo auf der Welt.



Den Nachmittag verbrachten wir dann am herrlichen Sandstrand mit sünnele, bädele und einfach relaxen. Ungefähr so wie Möwen.......


Der Besuch beim Bottlemart fehlte auch heute nicht.......



Fürs Abendessen lassen wir für einmal die Bilder sprechen aber eines ist sicher, geschmeckt hat es wieder wunderbar.


Wolfgang hat sich schon die ganzen Ferien auf Weisse Bohnen an Tomatensauce mit Hörnli gefreut. Hans dagegen verspeiste ein Steak. Heute gibt's das letzte Kaffee Bätzi!!! Die Männer glauben ich hätte damit irgend etwas flambiert......., denn immer noch Ferien aber Ende Bätzi!






24. Reisetag Exmouth - Coral Bay

Noch vor dem Frühstück beschliesst unser "chief driver", dass der linke Vorderreifen mangels ausreichendem Profil gewechselt werden muss. Gesagt, getan und schon ist unser neuer Reservereifen montiert.

Nach einer "salzigen" Dusche und einem ausgiebigen Frühstück verlassen wir unseren Campground. Bevor wir die Strecke nach Coral Bay unter die Räder nehmen, besuchen wir noch den Lookout beim Leuchtturm und die restlichen Beaches entlang des Ningaloo NP, welche wir gestern aus bekannten Gründen nicht mehr geschafft haben.

Vlamingh Head Lighthouse

Jurabi Turtle Center

Mauritius Beach

Mangrove Bay

Lakeside

Turquoise Bay

Oyster Stacks

Die Strasse zwischen Yardie Creek und Coral Bay, welche ausschliesslich den Sanddünen entlang führt, umfahren wir grosszügig. Wir erachten unser Auto als nicht ausreichend fahrtüchtig für diesen Küstenabschnitt. Wolfgang und ich sind überzeugt, dass die hervorragenden Fahrkünste unseres "chief drivers" (nicht das Auto) uns die bisherigen Ausflüge ins Outback ermöglicht haben.

Um 4.00 Uhr treffen wir in Coral Bay ein. Eine Stunde später sehe ich von den Männern nur noch die Köpfe aus dem Wasser ragen. Wunderschöner Sandstrand.....für morgen vormittag ist "coral viewing" gebucht.


Nach Porterhouse Steak, Gratin, Blumenkohl und Rüebli trinken wir noch einen Kaffee und relaxen.












Montag, 17. November 2014

23. Reisetag Exmouth

Nach einer guten Nacht haben wir uns heute Morgen spontan entschieden, noch einen Tag länger in Exmouth zu bleiben und einen Relaxday einzuschalten.

Am Vormittag besuchten wir noch das Tourist-Info und erledigten die Einkäufe. Auch ein Besuch des Bottle-Shops durfte nicht fehlen da der Biervorrat sich langsam aber sicher wieder dem Ende zuneigt...und das darf natürlich nicht sein! Danach fanden wir in einer Bäckerei noch ein free WiFi, so dass Heidy die Berichte der vergangenen Tage in den Blog stellen konnte.


Den Nachmittag verbrachten wir am Ningaloo Marine Park beim Schwimmen....... liebe Grüsse an


und beim Beachwandern.......


wo ich Schildkrötennester entdecken konnte.......


und beim Sand schaufeln.........und so.......!


In der Zwischenzeit haben die Männer doch tatsächlich das Auto in den Sand gesetzt. Es half alles nichts, ohne fremde Hilfe hätten wir es nicht geschafft. Dabei haben sie es nur gut gemeint und wollten mich vom Beachwandern abholen.


Alles halb so wild haben sie gemeint und Hans aufgemuntert, "be sure, you are not the first one"!

Zurück auf dem Campground haben wir uns ein kühles Bier genehmigt und im Teamwork das Nachtessen vorbereitet. Gegrilltes Lammfleisch, Bratkartoffel und Salat dazu einen Cabarnet vom Jakobs Creek.